Pro und Contra im Überblick
Dafür spricht
- Dauerhafte Unzufriedenheit seit Monaten
- Gesundheit leidet
- Kein Entwicklungspotenzial mehr
- Konkretes besseres Angebot
Dagegen spricht
- Finanzielle Unsicherheit ohne neuen Job
- Eventuell Sperrzeit beim Arbeitslosengeld
- Problem könnte im nächsten Job wieder auftauchen
- Gute Kollegen und Sicherheit gehen verloren
Im Tab „Pro & Contra“ oben kannst du jedes Argument gewichten und eigene ergänzen. Die Auswertung zeigt dir, wohin die Waage kippt.
Deine Möglichkeiten
Zwischen einem klaren Ja und einem klaren Nein gibt es oft Zwischenwege. Diese liegen bei dieser Frage auf dem Tisch:
- Ja, mit neuem Job in der Tasche
- Ja, auch ohne neuen Job
- Nein, erst intern etwas ändern
- Nein, noch sechs Monate durchhalten und neu bewerten
So findest du die richtige Wahl
Wenn dir das Ergebnis nicht egal ist, beantworte vorher kurz diese Fragen:
- Ist es der Job, das Team, die Führung oder die Branche?
- Hast du schon versucht, etwas intern zu ändern?
- Wie viele Monate kannst du ohne Einkommen überbrücken?
- Wie wirst du in einem Jahr über diese Entscheidung denken?
Tipp: Kündige möglichst erst, wenn ein neuer Vertrag unterschrieben ist. Bei Eigenkündigung kann die Arbeitsagentur eine Sperrzeit verhängen. Im Zweifel vorher beraten lassen.
Häufige Fragen
Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Kündigen?
Wenn die Unzufriedenheit dauerhaft ist, interne Lösungen ausgeschöpft sind und du finanziell abgesichert bist, idealerweise mit einem neuen Vertrag.
Bekomme ich Arbeitslosengeld, wenn ich selbst kündige?
Bei Eigenkündigung ohne wichtigen Grund verhängt die Arbeitsagentur in der Regel eine Sperrzeit. Lass dich im Einzelfall beraten.
Warum gibt es hier kein Glücksrad und kein Ja-Nein-Orakel?
Weil diese Frage zu wichtig für den Zufall ist. Die Pro-und-Contra-Liste hilft dir, deine Gedanken zu ordnen. Die Entscheidung triffst du, gern mit Menschen, denen du vertraust, oder mit fachlicher Beratung.