Entscheidungsrad: deine Optionen, dein Zufall
Das Entscheidungsrad ist ein Glücksrad für deine ganz eigenen Fragen. Statt fertiger Vorlagen trägst du ein, worum es dir geht: drei Jobangebote, fünf Urlaubsziele, sieben Restaurants. Das Rad zeigt alle Optionen gleichzeitig, und alle sehen, dass niemand nachgeholfen hat.
Gerade wenn mehrere Menschen mitentscheiden, ist das Rad ein fairer Schiedsrichter. Jeder trägt seine Idee ein, einer dreht, alle akzeptieren das Ergebnis.
Was ist ein Entscheidungsrad?
Ein Entscheidungsrad ist ein digitales Glücksrad, auf dem jede Möglichkeit ein eigenes Feld bekommt. Du drehst, das Rad läuft langsam aus und bleibt auf einem Feld stehen. Das Ergebnis steht schon fest, wenn das Rad anläuft, die Animation macht es nur sichtbar. Damit verbindet das Rad zwei Dinge: echten Zufall und das Gefühl, dabei zuzusehen, wie die Entscheidung fällt.
In drei Schritten zur Entscheidung
- Optionen eintragen: Eine pro Zeile im Feld neben dem Rad, oder eine Vorlage wählen: Ja / Nein, Ja, Nein, Vielleicht, Namen, Zahlen 1 bis 6, Essen oder „Wer macht was?“.
- Gewichten (optional): Schreib „*2“ oder „*3“ hinter eine Option, wenn sie mehr Chance bekommen soll. Das Segment wird entsprechend größer.
- Drehen: Tippe auf „Drehen“ oder direkt in die Mitte des Rads.
Funktionen, die andere Räder nicht haben
| Funktion | Wann sie hilft |
|---|---|
| Gewichtung | Wenn eine Option dir wichtiger ist, du aber trotzdem den Zufall willst |
| Gezogene Option entfernen | Für Reihenfolgen oder mehrere Gewinner ohne Wiederholung |
| Teilen-Link | Damit Freunde exakt dasselbe Rad sehen und selbst drehen können |
| Meine Räder | Speichert Räder ohne Konto in deinem Browser |
| Vollbild | Für Beamer, Smartboard oder den Fernseher |
Entscheidungsrad Ja oder Nein
Die häufigste Frage ans Rad hat nur zwei Antworten. Wähl die Vorlage Ja / Nein, dann teilt sich das Rad in zwei Hälften, und jede Antwort hat genau 50 Prozent. Willst du einer Antwort mehr Chance geben, etwa weil du eigentlich schon zu Ja tendierst, schreib „Ja *2“. Dann ist das Ja-Feld doppelt so groß. Ohne Rad, nur mit Knopf, geht es mit dem Ja-Nein-Generator.
Ideen für dein Entscheidungsrad
| Anlass | Felder |
|---|---|
| Wer zahlt, wer fährt, wer spült? | Die Namen aller Beteiligten |
| Klassenzimmer | Wer liest vor, wer kommt an die Tafel |
| Abendessen | Kochen, bestellen, essen gehen, Reste |
| Spieleabend | Die Spiele, die im Schrank stehen |
| Wochenplan | Die Aufgaben, die keiner machen will |
| Belohnung | Kleine Dinge, die du dir gönnst, wenn etwas geschafft ist |
Wenn das Rad dich nicht überzeugt
Manchmal zeigt das Ergebnis, dass du gar nicht zufällig entscheiden willst. Dann probier das Entscheidungs-Turnier: Dort treten immer zwei Optionen gegeneinander an, und du wählst jeweils die bessere. Bei wichtigen Fragen helfen die Entscheidungsmatrix und die Pro-Contra-Liste.
Fertige Entscheidungsräder für typische Fragen
Für über 900 Alltagssituationen gibt es bereits fertig befüllte Räder, zum Beispiel:
- Was soll ich heute kochen?
- Was soll ich heute machen?
- Welchen Film soll ich schauen?
- Wohin soll ich in den Urlaub fahren?
Alle Situationen findest du unter Alle Entscheidungen.
Häufige Fragen
Wie viele Optionen passen ins Entscheidungsrad?
Bis zu 100. Bei sehr vielen Optionen wird die Schrift kleiner. Für lange Namenslisten eignet sich der Zufallsgenerator besser.
Ist das Entscheidungsrad fair?
Ja. Das Ergebnis wird vor der Animation per Kryptozufall bestimmt. Ohne Gewichtung hat jedes Feld dieselbe Chance.
Kann ich mein Rad mit anderen teilen?
Ja. Der Button „Teilen“ erzeugt einen Link mit deinen Optionen. Wer ihn öffnet, sieht dasselbe Rad.
Was ist der Unterschied zum Glücksrad?
Technisch keiner. Das Glücksrad startet mit Vorlagen wie Essen oder Filmabend, das Entscheidungsrad mit leeren Feldern für deine eigene Frage.
Wie kann ich ein Entscheidungsrad kostenlos erstellen?
Einfach Optionen ins Feld schreiben, das Rad baut sich sofort auf. Kein Konto, keine App, kein Download. Mit „Teilen“ bekommst du einen Link zu genau diesem Rad.
Gibt es das Entscheidungsrad als App?
Du brauchst keine. Auf dem Handy kannst du die Seite über das Browsermenü zum Startbildschirm hinzufügen, dann öffnet sie sich wie eine App.