Was ist eine SWOT-Analyse?
SWOT steht für Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Risiken). Die Methode stammt aus der Unternehmensplanung, eignet sich aber auch für persönliche Entscheidungen. Der Vorteil gegenüber einer einfachen Pro-Contra-Liste: Sie trennt zwischen dem, was du beeinflussen kannst, und dem, was von außen kommt.
Die vier Felder
| Hilfreich | Hinderlich | |
|---|---|---|
| Intern (bei dir) | Stärken | Schwächen |
| Extern (Umfeld) | Chancen | Risiken |
So gehst du vor
- Entscheidung klar formulieren, etwa „Ich mache mich als Fotografin selbstständig“.
- Stärken: Was bringst du mit? Fähigkeiten, Kontakte, Erfahrung, Rücklagen.
- Schwächen: Was fehlt dir? Wissen, Zeit, Geld, Erfahrung.
- Chancen: Was spielt dir von außen in die Karten? Nachfrage, Trends, Förderungen.
- Risiken: Was könnte von außen dagegen wirken? Konkurrenz, Wirtschaftslage, Regeln.
- Strategie ableiten: Wie nutzt du Stärken für Chancen? Wie gleichst du Schwächen aus?
Beispiel: Umzug in eine andere Stadt
| Stärken | Schwächen |
|---|---|
| Gefragter Beruf, Ersparnisse | Kenne dort niemanden |
| Chancen | Risiken |
| Mehr Jobangebote, Kulturangebot | Hohe Mieten, Wohnungsmarkt eng |
Daraus folgt etwa: Erst einen Job sichern, dann Wohnung suchen, frühzeitig Kontakte über Vereine knüpfen.
Wann SWOT hilft
Bei Entscheidungen mit vielen Faktoren, bei denen äußere Umstände eine große Rolle spielen. Für einfache Ja-Nein-Fragen reicht oft die Pro-Contra-Liste, für den Vergleich mehrerer Optionen die Entscheidungsmatrix.
Häufige Fragen
Was bedeutet SWOT?
Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats, also Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken.
Kann man SWOT für private Entscheidungen nutzen?
Ja, besonders bei Berufswahl, Selbstständigkeit, Umzug oder größeren Projekten.
Was ist der Unterschied zur Pro-Contra-Liste?
SWOT unterscheidet zwischen inneren Faktoren, die du beeinflussen kannst, und äußeren Umständen.